Burgen dienten der Verteidigung der Bewohner
Schlösser waren vor allem repräsentative Wohnsitze und hatten meist keine hohen Mauern, Wachtürme oder Burggräben.
Im Gegensatz dazu waren Burgen als Wehranlagen zum Schutz der Bewohner erbaut. Burgen mussten Angriffen und Belagerungen von Feinden standhalten, manchmal monate- oder sogar jahrelang. Vor allem im Mittelalter gab es bei uns zahlreiche Burgen.
Aus vielen Burgen wurden später Schlösser.
Als die Schusswaffen erfunden wurden und Kriege auf dem Schlachtfeld ausgetragen wurden, verloren die Burgen ihre schützende Funktion. Viele Burganlagen wurden zu prächtigen Wohnsitzen aus- und umgebaut, etwa das Heidelberger Schloss.
Im Zeitalter der Romantik bauten manche Herrscher historisch wirkende neue Burgen. So schuf König Ludwig II. im 19. Jahrhundert das berühmte Schloss Neuschwanstein, das wie eine echte Ritterburg aussieht.